Die schrecklichen Kreaturen der Schlafparalyse

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Selly
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Die schrecklichen Kreaturen der Schlafparalyse

Beitrag von Selly » Do 20. Feb 2020, 18:21

Die Schlafparalyse ist laut der konventionellen Wissenschaft eine häufige Ursache für Geistererscheinungen, die ungefähr acht Prozent der Bevölkerung mindestens einmal in ihrem Leben erfahren.


Während dieser Schlaflähmung können Betroffene das Gefühl verspüren, Besuch einer fremden Präsenz zu bekommen und selbst wenn sie nichts sehen oder hören können, haben sie eine sehr starke Empfindung, dass dort etwas ist. Sie könnten dabei auch halluzinieren und Stimmen, Schritte oder mechanische Geräusche hören. Oder aber sie sehen dunkle Schatten, die sich im Raum bewegen, oder Lichter, monstermäßige Wesen und Schattengestalten. Möglicherweise erleben sie sogar taktile Halluzinationen und sie fühlen sich wie festgehalten oder sie spüren den Atem von jemanden an ihrem Nacken.
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Die Wissenschaft erklärt dieses Phänomen mit Sinnestäuschungen, Fehlinterpretationen unseres Gehirns, Umweltfaktoren wie elektromagnetische Felder und Infraschall oder mit einer Reaktion auf toxische Substanzen. Es gibt aber auch Forscher der angewandten kognitiven Psychologie, die diese Gestalten eher in der Weiterlebenshypothese verwurzelt sehen, in der ein körperloses Bewusstsein (Seele) den körperlichen Tod überlebt.


Allerdings scheint das Aussehen dieser rätselhaften, nächtlichen Besucher stark von dem spezifischen kulturellen Hintergrund und den spirituellen Überzeugungen des Erlebenden abzuhängen. So zählen in der westlichen Welt der Besuch einer alten Frau oder »alten Hexe«, Dämonen, Engeln und außerirdische Besucher zu den häufigsten Halluzinationen.


In Japan hingegen werden die Betroffenen oft von den »Kanashibari« besucht - einem Geist ihrer Vorfahren. In Thailand kennt man das Phänomen unter »Phi Pob«. Phii Pob ist ein sehr böser Geist, der Menschen befallen kann und der sich dann von ihren Innereien ernährt. Nachts kann er seinen Wirtskörper verlassen und frisst dann die Innereien anderer Menschen auf oder trinkt das Blut von Tieren.


In Mexiko wird der Begriff „se me subio el muerto" verwendet, was so viel wie „eine Leiche ist auf mich gestiegen" bedeutet. In Brasilien gibt es die »Pisadeira«, eine häßliche, alte Frau mit sehr langen Fingernägeln. Auch in Kambodscha beängstigen solche gruselige Wesen die Menschen, der »SP/HH« oder auch „der Geist, der dich niederdrückt“ genannt, ist besonders beunruhigend, da es sich um jene Seelen handeln soll, die während des Regimes der Roten Khmer ermordet wurden. Es gibt dort aber auch noch die »Cheyne« - drei Humanoide mit Fell und langen Reißzähnen - die über dem Bett schweben.


Egal, welchen Ursprung oder Ursache diese Kreaturen auch haben, sollte sie euch nicht den Schlaf rauben, denn es gibt sicherlich auch jene unsichtbaren, gütigen Wesen, die euch beschützen …


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Wo der Verstand anfängt, hört der Mensch auf, Mensch zu sein.
Marquis de Sade 1740 - 1814

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